Unser Schaukasten

Gründung einer Stiftung
Weltgebetstag 2012
GO(o)d4Kids
Kindergottesdienst
Gedanken zum Erntedank
Neuer Kirchgarten

Visitation Januar 2011 und September 2011
 

 

 Gründung einer Stiftung für Gustavsburg

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 15. August 2011 beschlossen, eine Stiftung mit einem Anfangskapital von 350.000,-- Euro für unsere Kirchengemeinde zu gründen.

Schon mehrere Jahre haben wir in diesem Gremium die verschiedensten Aspekte rund um eine Stiftung diskutiert und sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Stiftung auch für unsere Gemeinde genau das Richtige ist.

 Ausschlaggebend waren folgende Argumente:

-         die Rücklagen aus dem Verkauf des ehemaligen Altenheimes, die nicht zur Sanierung des Kirchenschiffes 2001 benötigt wurden, dürfen nicht frei ausgegeben werden sondern nur für einen Immobilienkauf oder eine Stiftung verwendet werden.

-         Die Gelder, die wir jedes Jahr von unserer Landeskirche (EKHN) bekommen, werden immer knapper bemessen und es wird immer schwerer die Aufgaben unserer Gemeinde zu finanzieren.

Noch ist die Stiftungsgründung nicht abgeschlossen, von der Kirchenverwaltung haben wir noch nicht die rechtliche Genehmigung erhalten. Wir werden Sie über die Gründung weiter unterrichten und im Frühjahrs- Gemeindebrief werden Sie alles Wichtige rund um unsere Stiftung erfahren.

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 Weltgebetstag 2012

Schon im Januar fangen die Vorbereitungstreffen an, um den Weltgebetstag (WGT), der am
2. März 2012 um 18.00 Uhr gefeiert wird, zu planen. An diesen Abenden werden wir uns mit der Geschichte und Geografie Malaysias, den aktuellen Problemen der dort lebenden Menschen und der Gottesdienstliturgie für den WGT beschäftigen.

Die Losung, welche die Frauen aus Malaysia ausgesucht haben:„Steht auf für Gerechtigkeit“ macht uns sehr deutlich, wie wir das Leitmotiv der WGT-Bewegung „Informiert Beten – Betend Handeln“ in die Tat umsetzen können. „Steht auf für Gerechtigkeit“ ist eine Aufforderung an uns, Ungerechtigkeit nicht länger hinzunehmen, sondern für Gerechtigkeit ein zu stehen.

In ihrem Gottesdienst beschreiben die Frauen aus Malaysia den Reichtum ihres multikulturellen Landes. Aber sie nennen auch Probleme und Ungerechtigkeiten, zu denen sie als Christinnen nicht schweigen wollen. Die Malaysierinnen zeigen uns, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten. Sie berichten uns von der malaysischen Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez, die die ungerechte Ausbeutung von weiblichen Hausangestellten in Malaysia öffentlich macht. Für Gerechtigkeit aufzustehen – dazu er mutigen uns beim Weltgebetstag aus Malaysia auch biblische Gestalten: eine Witwe, die sich gegen einen ungerechten Richter durchsetzt (Lk 18,1-8), und der Prophet Habakuk, der bei Gott gegen Elend, Gewalt und Barbarei protestiert.

Haben Sie Interesse mehr von der Kultur und der Lebensweise der malaiischen Frauen zu erfahren? Die genauen Daten für die Abendveranstaltungen werden Anfang des neuen Jahres  veröffentlicht.

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 Kindergottesdienst

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 GO(o)d4Kids- Gottesdienst:

       

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Gedanken zum Erntedank

Am letzten Sonntag war Erntedankfest.

Ganz oft wird in unseren Gottesdiensten ein Text gelesen, der das Versprechen Gottes, nach der Sintflut,  die  Erde zu erhalten, beschreibt. In einem Buch fand ich die folgende Paraphrase zu diesem uralten Text. 

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze,  Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Solange die Erde steht, wie lange dauern die Halbwertzeiten unseres Atommülls, den wir endlagern!
Solange die Erde steht, wie lange bleiben die Böden verseucht, durch die Dioxine unserer Verbrennungsanlagen!
Solange die Erde steht, wie lange halten die Nervengasfässer, die wir im Meer versenkten, bis sie durchrosten!
Solange die Erde steht, wie lange hält uns der Verstand zurück, einen Atomkrieg für führbar zu halten!
Solange die Erde steht, bleibt sie gefährdet durch den Menschen, durch seinen Leichtsinn und seine Überheblichkeit, durch seinen Zorn und seine Aggression.
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Saat und Ernte was wir sä
en ist taub und unfruchtbar geworden, unfähig die Natur zum Weiterleben,
was wir ernten, ist zu gefährlich, um es zu essen, verdorben die Natur uns zur Nahrung. Saat und Ernte, was wir säen, überwuchert alles Leben, die überzüchteten Kulturen fressen die Natur, was wir ernten, füllt unsere Scheunen und Silos, erstickt in seiner Fülle alle Zukunft.
Es soll nicht aufhören: Saat und Ernte, und es täte uns gut, wenn die Rhythmen schwiegen.
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Frost und Hitze, wir haben aufgeheizt, die Luft über den Städten, dass zum Treibhaus wird die Atmosphäre.
Die Flüsse sind aufgekocht, verdampft, die Natur verbrüht von dem hungrigen Menschen.
Frost und Hitze, wir produzieren Kälte in Maschinen, die nutzen Gase, die fressen den Ozonschirm, der uns schützt vor den verbrennenden Strahlen.
Die Natur gehäutet von uns gefräßigen Menschen.
Es soll nicht aufhören: Frost und Hitze. Aber sie sind vorbei, sie leben nur noch in unserer Technik.
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Sommer und Winter: durch die Dunstglocke über unserm Land dringen kaum noch die Sonnenstrahlen. Das Nebelwetter, wir machen es selbst, der Schnee, der fällt, stammt aus unseren Fabriken.
Sommer und Winter, die Nachfröste erreichen unseren Garten nicht. Wir ernten Gemüse der Tropen. und im Tropengürtel der Erde pflanzen wir an Bohnen und Erbsen zur Unzeit. Es hat schon lange aufgehört, Sommer und Winter. Manchmal noch erzählen die Alten davon.
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Tag und Nacht. Wir machen die Nacht zum Tag. Licht produzieren wir in der Dunkelheit. Wir rauben der Erde den Schlaf und fühlen uns zur Recht gehetzt.
Tag und Nacht. Wenn wir Nachtaufnahmen  brauchen, drehen wir sie bei Tage im Licht, wie wir die Filme manipulieren, so manipulieren wir die Zeit und uns selbst.
Tag und Nacht, Licht und Dunkel, Arbeit und Ruhe, Wirken und Schlaf, die Pole des Lebens, es gibt sie nicht mehr, wir halten sie eher für hinderlich.
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Es ist nicht die Frage: Wie lange steht die Erde noch?  

Es ist die Frage schon: Steht die Erde noch?

 

Vielleicht sehen Sie es anders…
Aber an manchen Stellen, komme ich doch sehr ins Grübeln.
Und das genau will Gottes Wort: uns zum Nachdenken bringen und uns in Bewegung versetzen.

Lassen wir dies doch geschehen, dann wird diese Erde ein anderes Gesicht bekommen.

 

Claudia Weiß-Kuhl
Evangelische Pfarrerin in Gustavsburg 

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Neuer Kirchgarten

Es macht in den letzten Tagen noch mehr Spaß und Freude zu uns ins  Kirchengebäude zu kommen – man kommt nämlich durch den neu gestalteten Kirchgarten. Viele Besucher bleiben erst mal stehen, lassen die Neuerungen auf sich wirken und äußern ihr Wohlgefallen. Er stellt tatsächlich eine gelungene Kombination aus den ver-schiedensten Wünschen unserer Gemeinde dar. Auf den Bänken ist es schön eine beschauliche Ruhepause einzulegen, Kinder können auf der Wiese spielen und die neu gepflasterten Flächen bieten sich zum Feiern an.

Gut ist es auch, dass die finanzielle Belastung für unsere Gemeinde tragbar ist und wir auch viele Spenden erhalten haben, für die wir uns recht herzlich bedanken. Vielleicht möchte der eine oder andere uns noch eine Spende zukommen lassen, wir würden uns sehr darüber freuen. Sie können das Geld in bar bei uns im Büro abgeben oder es auf unser Konto Nr. 18058 bei der Volksbank Mainspitze BLZ 508 629 03, Verwen-dungszweck: "Kirchgarten" überweisen.

 


Für Ihre Spende vielen Dank im voraus.

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 Diakonisches Werk Groß-Gerau

Gemeinsam gegen Kinderarmut:

Tafeln helfen,
 die Chancen zu verbessern !

Niemand kann es sich aussuchen, in welche Familie er hineingeboren wird. Und kein Kind kann etwas dafür, ob es unter armen oder abgesicherten Verhältnissen aufwächst. Aber gerade Kinder leiden darunter, ausgeschlossen zu sein: wenn sie nicht mit auf Klassenfahrt fahren können, weil das Geld nicht reicht, wenn die Feier zum Kindergeburtstag ausfällt, weil es daheim zu eng und auswärts feiern zu teuer ist, wenn die Kleidung im Zweifel zu dick oder zu dünn ist und ohnehin meist
nicht richtig zu passen scheint...
In vielen derartigen Situationen f
ührt Armut zu sozialer Ausgrenzung. Menschen sind unterschiedlich. Aber dass manche Menschen keine Chancen haben, soll nach Gottes Willen nicht sein. Keiner soll verloren gehen. Die Erzählungen der Bibel und Jesu Handeln belegen, dass vor allem die Kinder unter einem besonderen Segen stehen: »...ihnen gehört das Reich Gottes« (Matthäus 19,14).

»Mindestens 11,5 Millionen Menschen leben in unserer deutschen Wohlstandsgesellschaft unter der Armutsgrenze, darunter drei Millionen Kinder und Jugendliche«, nennt Lucian Lazar Zahlen, die nachdenklich machen. »Hier bieten Kirche und Diakonie Beratung und Unterstützung an«, so der Leiter des Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim. Ganz direkt geschieht dies über die Tafeln, von denen aktuell zwei mit insgesamt fünf Ausgabestellen in Bischofsheim, Ginsheim, Gustavsburg, Groß-Gerau und Riedstadt-Crumstadt in Trägerschaft des Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim sind. 

»Allein im Kreis Groß-Gerau sind etwa 5.000 Menschen auf die Leistungen der Tafel angewiesen«, stellt Klaus Engelberty fest. Rund 150 ehrenamtliche Helfer gewährleisten einen funktionierenden Tafelbetrieb vor Ort. Der stellvertretende Leiter des Diakonischen Werks, in dessen Zuständigkeitsbereich die Tafeln fallen, sieht deren Angebot als Entlastung für Menschen in schwierigen finanziellen Lebenssituationen. »Hierbei darf man aber nie aus den Augen verlieren, dass es sich bei der Lebensmittelausgabe nur um ein ergänzendes Angebot handelt und nicht um eine Regelversorgung«, betont er. 

Damit arme Kinder nicht selbst später zu armen Eltern werden, brauchen sie eine gute Schul- und Berufsausbildung. Um es von Armut betroffenen Kindern zu erleichtern, ihre Bildungskarriere ohne die Erfahrung von Mangel zu beginnen, wird bei den Tafeln im Kreis Groß-Gerau genau geschaut, wie im individuellen Fall Abhilfe geschaffen werden kann.

So erhalten beispielsweise ABC-Schützen aus einkommensschwachen Familien auf Nachweis einen Schulranzen von der »Schul-Tafel«, ältere Kinder bei Bedarf die notwendigen Schulmaterialien. Weitere Projekte für Kinder und Jugendliche, wie beispielsweise ein Mittagstisch für Grundschüler und pädagogische Nachmittagsangebote sind in Planung. Die Unterstützung innerhalb der Tafeln unter der Trägerschaft des Diakonischen Werks umfasst ebenso die Sozialberatung für die Eltern wie die Hausaufgabenbetreuung für die Kinder.

Da all diese Hilfen für sich genommen auch finanziert werden müssen, bittet das Diakonische Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim um Geldspenden für die Tafeln, um dieses Angebot langfristig aufrecht erhalten zu können.

Ein Kindergesicht sagt uns: »Ich brauche dich« - unabhängig von seiner finanziellen Lage. Wie sehr brauchen uns erst Kinder, die in Armut leben!

Spendenkonten:

Volksbank Rüsselsheim BLZ: 500 930 00 Konto-Nr: 11 87309
Verwendungszweck: Tafeln gegen Kinderarmut

 

Kreissparkasse Groß-Gerau BLZ: 508 525 53 Konto-Nr.:2003747
Verwendungszweck: Tafeln gegen Kinderarmut

Spender erhalten eine Spendenbescheinigung des Diakonischen Werkes Groß-Gerau

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Visitation unser Gemeinde in 2011

 

 Abschließender Bericht  September 2011

Der Bericht der Visitationsgruppe war voll des Lobes für unsere Gemeinde!

 An einem Wochenende im Februar besuchten uns Damen und Herren aus verschiedenen Frankfurter Kirchengemeinden, um sich ein umfassendes Bild von unserer Gemeinde zu machen. Es fand ein umfangreiches, viele Aspekte des Gemeindelebens betreffendes Programm statt, wie im nachstehenden Bericht vom Januar 2011ausführlich berichtet wurde.

Und so war es auch ein langer Bericht, den die Kommission uns zusandte. Sie waren voll des Lobes für all unsere Aktivitäten in der Gemeinde. Zwei Stellen aus diesem Bericht möchte ich hier wiedergeben.

 Zu dem Treffen mit Ehrenamtlichen heißt es im Bericht: „…den hauptamtlichen Kräften steht … nun eine beeindruckend große Zahl an ehrenamtlich Mitarbeitenden gegenüber. Ja, man kann ohne Übertreibung sagen, dass in diesem großen, weitestgehend sehr selbstständigen und eigenverantwortlichem Engagement die große Stärke dieser Gemeinde liegt, ja das sie der ‚große Schatz’ der Gemeinde ist. Summa summarum kommt man nämlich auf ca. 80 ehrenamtlich Tätige in der Gemeinde, eine angesichts der Gemeindegröße beachtliche Zahl!

Dieser „Schatz“ wird aber nicht nur in rein quantitativer Hinsicht offenbar: Die Veranstaltung, in der der Visitationskommission die vornehmlich ehrenamtlich organisierten Gruppen und Kreise der Gemeinde vorgestellt wurden, dauerte annähernd 3 Stunden! – so reichhaltig und vielfältig war das Angebot.“

 Viele Stellen könnte man aus dem Bericht hier zitieren, da er auf alle Themen und Aspekten des Gemeindelebens eingeht und immer zu einem positiven Resultat kommt. Um einen Gesamteindruck zu vermitteln möchte ich jedoch nur noch den Abschluss wiedergeben:

 „Zusammenfassend kann man sagen: Die Ev. Kirchengemeinde Gustavsburg ist eine volkskirchlich geprägte Kirchengemeinde im allerbesten Sinne! Sie spricht weder sozial noch theologisch bzw. in den Frömmigkeitsformen ein abgegrenztes bzw. sich abgrenzendes Klientel an, sondern ist offen und einladend für alle Menschen in Gustavsburg. Sie verfügt zwar auch über kerngemeindliche Strukturen, aber erstens ist schon diese Kerngemeinde beachtlich umfangreich und vielfältig und zweitens ist man weit davon entfernt, ein abgeschlossener „Klüngel“ für sich zu sein, sondern man strahlt aus der Kerngemeinde heraus eine große Offenheit aus. Die Ev. Kirchengemeinde ist eine einladende Gemeinde, und es lohnt sich für die Menschen in Gustavsburg, zu welcher Gelegenheit auch immer, diese Einladung anzunehmen!“

 Wir haben uns über den Bericht sehr gefreut und wollen gemeinsam daran arbeiten, dass es so bleibt und jeder sich in der Gemeinde wohl fühlt.

 Annette Pfau

 

 

Bericht vom  Januar 2011:

 

Im Frühjahr findet in allen Gemeinden und Einrichtungen unseres Dekanats die Visitation statt. Aus diesem Anlass wird eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Gemeinden im Süden von Frankfurt vom 4. bis 6. Februar bei uns zu Gast sein.
 

Die Visitation ist ein Zeichen der  Zusammengehörigkeit aller Gemeinden, Werke und Dienste in einer Kirche; sie wird von den Mitgliedern des Leitenden Geistlichen Amtes - in unserem Fall von Frau Pröpstin Gabriele Scherle -  verantwortet.

 

Visitation heißt ,Besuch'. Das Neue Testament berichtet an vielen Stellen von Besuchen der Apostel bei Gemeinden und von Verbindungen, die Christengemeinden untereinander pflegen. Die Kirche lebt von Kontakten und Beziehungen zu anderen Christen und Gemeinden. Die Visitation ist in unserer Kirche bewusst als partnerschaftlicher Austausch konzipiert.
 

Auch für unsere Gemeinde ist eine Kommission berufen worden. Die Damen und Herren besuchen eine Reihe von Veranstaltungen, lernen verschiedene  Arbeitsbereiche und unsere räumlichen Bedingungen kennen und führen Gespräche mit dem Kirchenvorstand und Mitarbeite­rinnen und Mitarbeitern. Jedes Gemeindeglied kann sich auch mit Erfahrungen und Anregungen an Mitglieder der Kommission wenden.

 

Die Besucherinnen und Besucher wollen mit uns Rückschau halten auf das, was bei uns gewachsen und was an Zielen und vielleicht auch unerfüllten Wünschen vorhanden ist. Die Besonderheiten unserer Gemeinde, ihre Möglichkeiten und Grenzen sollen durch den Besuch herausgearbei­tet und neu akzentuiert werden; von der Wahrnehmung von Menschen, die das mit fremden Augen sehen, versprechen wir uns neue Aspekte. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Besuche und versprechen uns Anregungen für unser Gemeindeleben.

 

In einem abschließenden Auswertungsgespräch des Propstes mit dem Kirchen-vorstand unter Mitwirkung des Dekanatssynodalvorstands und eines Mitgliedes der Kommission werden Zielvereinbarungen für die weitere Arbeit in unserer Kirchengemeinde formuliert.

 

siehe www.ekhn.de

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